Die Hochwasserpartnerschaft „Mittlere Saar" wurde am 1. Juli 2010 unter dem Motto „Gemeinsam gegen Hochwasser, Bewusstsein schaffen, Vorsorge treffen, Gemeinsam handeln" in Quierschied gegründet. Sie umfasst das Teileinzugsgebiet der Saar zwischen Völklingen und Saarbrücken.

Zur Hochwasserpartnerschaft gehören die Städte und Gemeinden Friedrichsthal, Großrosseln, Heusweiler, Püttlingen, Quierschied, Riegelsberg, Saarbrücken, Spiesen-Elversberg, St. Ingbert, Sulzbach und Völklingen, der Regionalverband Saarbrücken sowie der Landkreis Neunkirchen, der Saar-Pfalzkreis, und die Gefahrenabwehr (Feuerwehren, THW).

Ansprechpartner und zuständig für alle organisatorischen Fragen ist das HPI .

 

Nächste Veranstaltung

Am 21. Oktober 2021 startet um 10 Uhr in der Riegelsberghalle in Riegelsberg ein Workshop der Hochwasserpartnerschaft. Das Thema des Workshops lautet: "Verbesserung der Notfallplanung für Hochwasser- und Starkregenereignisse und erste Konsequenzen aus der Flutkatastrophe für das Saarland". Bitte melden Sie sich bis zum 14. Oktober unter hpi@iksms-cipms.org an.

 

Bislang fanden in der Hochwasserpartnerschaft 13 Workshops statt.

Hauptthemen der ersten 12 Workshops waren:
  • Jüngere Hochwasserereignisse im Bereich der mittleren Saar (Studie Prof. Webel)
  • Hochwassergefahren und -risikokarten
  • Alarm- und Einsatzplanung im Hochwasserfall
  • Hochwasserangepasstes bauen, planen und sanieren
  • Lagerung wassergefährdender Stoffe
  • Bauvorsorge
  • Natürlicher Wasserrückhalt
  • Hochwasservorsorge in der Landesplanung und der Bauleitplanung
  • Verhaltensvorsorge und Information der Bevölkerung
  • Hochwasserrisikomanagementplan
  • Hochwasservorsorge für Industrie- und Gewerbebetriebe / kritische Infrastrukturen
  • Ausweisung von Überschwemmungsgebieten
  • Starkregenvorsorge

 

Letzter Workshop

Der 13. Workshop fand am 13.11.2019 in Riegelsberg zum Thema "Bilanzierung der Maßnahmen im Hochwasserrisikomanagementplan und Ausblick für den 2. Zyklus“ statt.  Weitere Themen waren die Neuaufnahme von Maßnahmen in den künftigen Hochwasserrisikomanagementplan, der Stand der Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte und die Festlegung der weiteren Vorgehensweise in der Hochwasserpartnerschaft. Am Workshop nahmen 25 Personen teil.

Den größten Teil des Workshops nahmen die Bilanzierung und Aktualisierung der Maßnahmen des Hochwasserrisikomanagementplanes ein. Die meisten der in den Hochwasserrisikomanagementplan eingestellten Maßnahmen sind inzwischen abgeschlossen oder in Bearbeitung. Maßnahmen, die als Daueraufgabe geführt werden, z.B. Alarm- und Einsatzpläne werden weitergeführt bzw. bei Bedarf aktualisiert.

Als neue Maßnahmen für den Hochwasserrisikomanagementplan wurde das Hochwasser- und Starkregenrisikomanagement, das Retentionsraumkonto /z.Zt. im Gesetzgebungsverfahren), der Hochwasserpass (soll die Versicherbarkeit von Gebäuden in gefährdeten Gebieten verbessern) und eine Elementarschadenkampagne aufgeführt.

Weiteres Thema war der Stand der kommunalen Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte und die damit zusammenhängenden Fördermöglichkeiten. Die Hochwasserpartnerschaft soll auch als Plattform für Informationen und Erfahrungsaustausch zum Thema Hochwasser- und Starkregenvorsorgekonzepte dienen.