Hochwasserpartnerschaften

Worum geht es?

Hochwasser stellt als natürliches Phänomen eine beständige Bedrohung dar, der man sich als Kommune und Bürger stellen muss. Hochwasser sind Naturereignisse - sie lassen sich nicht verhindern. Aber: Schäden könne durch frühzeitige und umfassende Vorsorge begrenzt werden.

Hochwasserpartnerschaften sind überall dort sinnvoll, wo Schäden durch Hochwasser und Starkregen wahrscheinlich sind: an allen Gewässern und in Gebieten mit Starkregengefahren, also überall!

Hochwasserpartnerschaften sind freiwillige Zusammenschlüsse, in denen Städte, Gemeinden, Landkreise und Verbände zusammenarbeiten, um das Gefahrenbewusstsein aufrechtzuerhalten und gemeinsam Hochwasser- und Starkregenvorsorge zu betreiben.

Die Intensität der Zusammenarbeit und die behandelten Themen werden von der Partnerschaft bestimmt. Die behandelten Themen der Hochwasserpartnerschaften orientieren sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Partner. Zu ihnen gehören: Hochwasservorsorge, technischer Hochwasserschutz, natürlicher Wasserrückhalt, Starkregenvorsorge, Gefahrenabwehr, Information und Sensibilisierung der Bevölkerung, Hochwasserangepasstes Planen und Bauen, Sicherung der kritischen Infrastruktur, Aufbau kommunaler Netzwerke ...

In regelmäßigen Workshops werden Erfahrungen ausgetauscht und gemeinsam mit den Fachbehörden realistische Ziele, umsetzbare Lösungen und Maßnahmen entwickelt, um schädliche Auswirkungen von Hochwasser zu vermindern.

 

 

Das HPI ist bei allen Fragen zu den Hochwasserpartnerschaften im Einzugsgebiet der Saar Ihr Ansprechpartner. Es unterstützt und koordiniert die Arbeit der Hochwasserpartnerschaften.

Das HPI  ist den Internationalen Kommissionen zum Schutz der Mosel und der Saar (IKSMS) in Konz angeschlossen.

Die Hochwasserpartnerschaften und das HPI werden vom Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz Saarland (MUV) unterstützt und gefördert.

Im Saarland sind flächendeckend Hochwasserpartnerschaften eingerichtet, teilweise grenzüberschreitend: